in Suzuka zeigt sich Vettel rundum zufrieden.

“Das Rennen hat mich umgehauen”

Nach seinem erneuten Triumph in Suzuka zeigt sich Vettel rundum zufrieden. Alonso anerkennt die Überlegenheit des Red-Bull-Duos.
Lupe

Sebastian Vettel feierte in Japan den fünften Saisonsieg in Serie

Suzuka – Diesmal gab es keine Pfiffe bei der Siegerehrung, und deshalb bedankte sich ein strahlender Sebastian Vettel nach seinem erneuten Triumph beim Japan-GP (Highlights ab 19 Uhr im TV auf SPORT1) auch zuallerst bei den Zuschauern in Suzuka.

Zwar musste der Weltmeister die WM-Party trotz seines vierten Erfolgs in Japan noch einmal verschieben, dennoch aber war er rundum zufrieden (Rennbericht).

Vettels Teamkollege und Pole-Setter Mark Webber konnte hingegen seine Enttäuschung über den verpassten Sieg nicht ganz verbergen. Und bei Ferrari-Star Fernando Alonso wollte keine rechte Freude über Platz 4 aufkommen.

Der machtlose Spanier räumte wie auch der Überraschungs-Dritte Romain Grosjean unumwunden die Überlegenheit des Red-Bull-Duos ein (DATENCENTER: Renn-Ergebnis).

SPORT1 fasst die Stimmen zum Japan-GP zusammen:

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Mit Vollgas durch die “8″

Sebastian Vettel (Red Bull, Platz 1):

“Das Rennen hat mich umgehauen. Ich hatte einen ziemlich schlechten Start, der war so schlecht, wie er nur sein konnte. Danach hatten wir aber eine super Geschwindigkeit. Ich konnte Romain und Mark (Grosjean und Webber, Anm. d. Red.) noch einholen. Die Zwei-Stop-Strategie war der Schlüssel zum Erfolg. Ich habe es heute sehr genossen, es war ein fantastisches Rennen. Ich liebe diese Strecke und diese Fans. Was die WM angeht: Ich habe einen großen Vorsprung, muss aber weiter pushen. Es ist noch nicht zu Ende.” (DATENCENTER: WM-Stand Fahrer)

Mark Webber (Red Bull, Platz 2):

“Natürlich würde ich gern noch eine Stufe weiter oben stehen. Wir hatten aber verschiedene Strategien. Sebastian blieb im ersten Stint länger draußen, am Ende ist ihm das Rennen mehr entgegengekommen als mir. Aber trotzdem bin ich recht zufrieden mit dem zweiten Platz. Natürlich will man immer mehr, aber ich habe mein Möglichstes getan.”(DIASHOW: Bilder des Rennens)

Romain Grosjean (Lotus, Red Bull 3):

“Der Start war super, ich hatte ein tolles Rennen. Das Auto war super, wir haben die Reifen gut gemanagt. Mir ist es gelungen, ein bisschen davonzufahren, aber die Red Bulls sind einfach zu schnell und haben mich eingeholt. Ich konnte immerhin dranbleiben. Wir haben gute Arbeit geleistet und waren die Einzigen, die den Jungs da vorne folgen konnten – und wir hätten sie fast geschlagen.”

Fernando Alonso (Ferrari, Platz 4):

“Der Kampf um den Titel ist noch offen – vielleicht noch für ein weiteres Rennen. Doch selbst wenn Sebastian ab sofort immer ausfällt, müsste ich zugleich alle Rennen gewinnen. Es ist nur noch eine Frage der Zeit. Sie (Red Bull und Lotus, Anm. d. Red.) waren heute unantastbar für uns. Sie verdienen es, auf dem Podium zu stehen. Sie waren einfach schneller.”

Nico Hülkenberg (Sauber, Platz 6):

“Das Auto hat sich wirklich gut angefühlt. Ich konnte bis zum ersten Boxenstopp richtig gut pushen. Das Ende des Rennens war dann ein bisschen schwieriger. Auf der einen Seite ist es ärgerlich, kurz vor Schluss noch zwei Plätze zu verlieren. Auf der anderen Seite waren die anderen Autos einfach schneller und hatten bessere Reifen zur Verfügung. Ich musste die letzten fünf Runden richtig kämpfen. Aber wir sollten nicht zu enttäuscht sein. Platz 6 und 7 sind ein super Teamresultat.”

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10 Fragen zu Sebastian Vettel

FRAGE 1:

Wo krönte sich Vettel 2012 zu seinem dritten WM-Titel?

Nico Rosberg (Mercedes, Platz 8):

“Ich hatte einen guten Start und lag bis zu meinem ersten Boxenstopp in einer starken Position. Leider ist es dann bei meiner Boxenausfahrt zu einem Zwischenfall gekommen, der mich eine Spitzenplatzierung gekostet hat. Gegen Rennende war es sehr schwierig, den Sauber zu überholen. Wenn man unser Potenzial bedenkt, ist ein achter Platz sehr schwer zu verdauen, aber immerhin haben wir einige Punkte eingefahren.”

Adrian Sutil (Force India, Platz 14):

“Es war ein sehr hartes Wochenende. Von ganz hinten starten zu müssen, hat es schwierig gemacht, in die Nähe der Punkte zu kommen. Mein Auto hat stark übersteuert, es war nicht leicht, konstant zu fahren. Das Beste am Rennen war der Start, da bin ich auf Platz 16 vorgefahren. Insgesamt aber hatten wir heute nicht genug Tempo.”

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