Kaymer gewinnt mit Europa den Ryder Cup

Deutschlands Golfstar Martin Kaymer hat Europa in einem Herzschlagfinale zum nicht mehr für möglich gehaltenen Sieg beim 39. Ryder Cup in Medinah geführt.

Da ist das Ding: Graeme McDowell (links), Martin Kaymer (Mitte) und Justin Rose feiern mit dem Ryder Cup.

Mit einem letzten Putt aus knapp zwei Metern setzte der 27-Jährige den Schlusspunkt, besiegte Steve Stricker mit 1 auf und sicherte dem Titelverteidiger damit den entscheidenden 14. Punkt. Letztlich gewann Europa mit 14,5 zu 13,5. Die US-Boys verpassten trotz einer klaren Führung vor den abschließenden zwölf Einzeln somit ihren 27. Erfolg.
Ein ohrenbetäubender Jubel der rund 5.000 mitgereisten und begeisterten Fans aus Europa brandete auf, als der Rheinländer um kurz nach Mitternacht MESZ am letzten Loch den entscheidenden Zähler holte und den erfolgsverwöhnten Amerikanern dadurch den sicher geglaubten Sieg entriss. Mit einem Schlag brachen dank Kaymer rund um das Grün alle Dämme. Die Spieler mit den weißen Kappen fielen sich freudetrunken in die Arme, auch ihre Frauen kamen hinzu, und Kapitän Jose Maria Olazabal und und seine vier „Vize“ schrien ihren Jubel im Chor lauthals heraus.

Mit einer Deutschland-Fahne lief Kaymer über das 18. Grün und wischte sich einige Freudentränen weg, nachdem der Ryder-Cup-Geschichte geschrieben hatte. „Das ist ein Gefühl, wie ich es noch nie in meinem Leben hatte“, sagte er unmittelbar nach dem Cup-Coup. „Die letzten zwei, drei Löcher war ich so nervös“, betonte der Rheinländer

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