Wegen „Nein“ zu Gehaltskürzung: Kroos in Spanien in der Kritik

Wenn man über legt, wenn ein Fußballer 1.000.000 im Jahr bekommt, man kann hier nicht vom verdienen sprechen, muß sich ein normaler Arbeiter hier ungefähr 25 Jahre darum bemühen um an diese Summe zu kommen.

Es ist schon hart auf etwas Geld zu verzichten, man hat halt einen anderen Lebenswandel.

Gründet eine Stiftung, und zahlt keine Steuern mehr… Ist das nicht schön, mach das mal mit deinen 30.000 im Jahr.

Wegen „Nein“ zu Gehaltskürzung:Kroos in Spanien in der Kritik

17:58 Uhr: In Spanien ist Fußball-Nationalspieler Toni Kroos wegen seiner ablehnenden Haltung zu einem Gehaltsverzicht in die Kritik geraten. Der Mittelfeldspieler von Rekordmeister Real Madrid wird von Medien und Fans unter anderem als unsolidarisch und realitätsfremd getadelt, nachdem er sich gegen eine Kürzung seiner Bezüge in der Coronakrise ausgesprochen hatte.

„Er muss auf die Erde zurückkehren. Er hat eine Gefühlslosigkeit gezeigt, die mir wehtut“, sagte der in Spanien bekannte Journalist Tomás Roncero von der Zeitung „AS“ in einer TV-Talkrunde in der Nacht zum Mittwoch. Kroos habe gezeigt, „dass er sich nicht um das Unternehmen schert, das ihn bezahlt“. Das sei „wie eine Ohrfeige„, meinte der frühere Torhüter und Ex-Trainer Jorge D’Alessandro in derselben Sendung. „Dieser Mann lebt doch in einer Blase, in einer anderen Welt.“

In den Online-Ausgaben der Medien kritisierten zahlreiche Leser Kroos‘ Haltung. „Er sollte sich schämen, sich einer Gehaltskürzung zu widersetzen, wenn viele nichts zu essen haben“, schrieb ein Leser von „AS“. Ein anderer forderte: „Ein bisschen Solidarität, bitte.“ Spanien ist eines der vom neuartigen Coronavirus am schwersten betroffenen Länder in Europa.

Der 30 Jahre alte Kroos hatte im SWR-Podcast „Steil extra!“ gesagt: „Auf das Gehalt zu verzichten, ist wie eine Spende ins Nichts oder an den Verein, wobei es hier nicht nötig ist.“

Kroos hatte dafür plädiert, in Eigenverantwortung zu entscheiden, wie man als gut verdienender Profifußballer monetär helfen könne. „Ich bin dafür, das volle Gehalt ausbezahlt zu bekommen und damit vernünftige Sachen zu machen„, sagte er. „Jeder ist aufgefordert zu helfen, wo es nötig ist – und da gibt es viele Stellen, wo es nötig ist“, so der Weltmeister von 2014, der sich unter anderem mit einer Stiftung karitativ engagiert.

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